seit 1970

Unsere Schule – Vielfalt. Freiheit. Lernen.

Die Rudolf-Steiner-Schule Dortmund steht allen Kindern offen – unabhängig von ihrer Begabung, Herkunft, Religion oder dem Einkommen ihrer Eltern.

Lehrmethoden und Lerninhalte orientieren sich an den Entwicklungsphasen der Kinder und Jugendlichen. Sie sollen lernen, die Welt zu verstehen und interessiert und unbefangen anzuschauen. Mit einem Besuch unserer Schule ist keine Weltanschauung verknüpft: Wir orientieren uns an keinerlei politisch, ökonomisch oder konfessionell vorgegebenen Interessen.

Lernen fürs Leben

Unsere Schule begleitet Kinder und Jugendliche vom ersten Schultag bis zum Abitur. Im Mittelpunkt steht der ganze Mensch – mit all seinen Fähigkeiten, Talenten und Entwicklungsmöglichkeiten.

Leitbild

Was uns wichtig ist – und wie wir lernen.

Die Rudolf-Steiner-Schule Dortmund ist eine freie Waldorfschule in Selbstverwaltung. Sie versteht sich als lebendige Lerngemeinschaft, in der Kinder und Jugendliche in ihrer Individualität wahrgenommen, gefördert und herausgefordert werden.

Ausgehend von der anthroposophischen Menschenkunde Rudolf Steiners begleiten wir die Entwicklung jedes einzelnen Kindes mit dem Ziel, selbstständiges Denken, verantwortliches Handeln und soziale Mitverantwortung zu fördern.

Unsere Pädagogik verbindet kognitives Lernen mit künstlerischen, handwerklichen und sozialen Erfahrungen. Wir gestalten den Unterricht altersgemäß, lebensnah und in einem ausgewogenen Tages- und Wochenrhythmus. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Verbindung von Freiheit und Verantwortung, von individuellem Ausdruck und gemeinschaftlichem Tun.

Wir begreifen Schule als einen Ort der Beziehung und des Wachstums – für Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern gleichermaßen. Im Miteinander pflegen wir Offenheit, Verlässlichkeit, respektvollen Dialog und die Bereitschaft zur gemeinsamen Entwicklung.

Schulprofil

„Ein Blick auf Struktur, Besonderheiten und Angebote.“

Die Rudolf-Steiner-Schule Dortmund ist eine zweizügige Ganztags-Waldorfschule in freier Trägerschaft mit über 50 Jahren Erfahrung. Als staatlich genehmigte Ersatzschule arbeiten wir auf Grundlage der Waldorfpädagogik nach Rudolf Steiner.

Unsere Schule bietet ein durchgängiges Bildungsangebot vom ersten Schuljahr bis zum Ende der Waldorfschulzeit nach der 12. Klasse oder einem staatlichen Abschluss, z. B. Abitur nach Klasse 13.

Schule gemeinsam gestalten

Selbstverwaltung

Unsere Schule wird in Selbstverwaltung geführt. Das bedeutet: Die Verantwortung für das Schulleben wird von den Menschen getragen, die es täglich gestalten. Lehrkräfte, Eltern, Verwaltungsmitarbeiter:innen und die Vereinsvorstände arbeiten dabei eng zusammen und bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen ein.

 

Eine klassische Schulleitung gibt es an unserer Schule nicht. Stattdessen werden pädagogische, organisatorische und konzeptionelle Entscheidungen gemeinsam in den zuständigen Gremien erarbeitet und verantwortet. Die rechtliche und wirtschaftliche Verantwortung liegt beim Schulträgerverein.

 

Das Lehrerkollegium trägt die pädagogische Verantwortung für die Schule. In den regelmäßig stattfindenden Konferenzen werden Unterricht, Schulentwicklung und aktuelle Aufgaben beraten und gemeinsam entschieden.

 

Selbstverwaltung bedeutet für uns mehr als eine Organisationsform: Sie ist Ausdruck einer Kultur der Zusammenarbeit, der gegenseitigen Verantwortung und des Vertrauens. So entsteht eine lebendige Schulgemeinschaft, in der sich alle Beteiligten aktiv einbringen und die Entwicklung der Schule mitgestalten können.

Von der Idee zur Schule

Geschichte

Ende der 1950er Jahre entstand die Idee, in Dortmund eine Waldorfschule zu gründen. Bis aus dieser Vision Wirklichkeit wurde, waren Ausdauer, Engagement und viele Menschen gefragt. Mit der Gründung des Schulvereins im Jahr 1968 und der Entscheidung für das heutige Gelände an der Mergelteichstraße begann die Geschichte unserer Schule.
Heute blicken wir auf mehr als 50 Jahre Schulgeschichte zurück – geprägt von Tradition, Gemeinschaft und einer stetigen Weiterentwicklung. Erfahren Sie, wie aus einer Idee die Rudolf-Steiner-Schule Dortmund wurde.

Rudolf Steiner und die Waldorfpädagogik

Waldorfpädagogik – seit über 100 Jahren aktuell

Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet – inspiriert von Rudolf Steiner und auf Initiative des Unternehmers Emil Molt. Ziel war es, eine Schule für alle Kinder zu schaffen – unabhängig von sozialer Herkunft, Religion oder Begabung.

 

Im Zentrum der Waldorfpädagogik steht die ganzheitliche Entwicklung des Menschen: Kopf, Herz und Hand sollen gleichermaßen angesprochen werden. Die Schule bietet eine breite Allgemeinbildung über zwölf Schuljahre, ohne frühzeitige Selektion, und orientiert sich an der individuellen Entwicklung jedes Kindes.

FAQ

Häufig gestellte Fragen​

Nein. Jedes Kind bringt eigene Stärken mit. Die künstlerischen Fächer fördern Wahrnehmung, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen – unabhängig von „Begabung“.

In der Unter- und Mittelstufe verzichten wir bewusst auf Ziffernnoten. Stattdessen erhalten die Schüler:innen individuelle Rückmeldungen zu ihrer Entwicklung. Ein „Sitzenbleiben“ im klassischen Sinne gibt es nicht.

Unsere Schüler:innen können alle staatlich anerkannten Schulabschlüsse erwerben – je nach individuellem Bildungsweg und Leistungsentwicklung.

Als Schule in freier Trägerschaft erhalten wir zwar staatliche Zuschüsse, diese decken jedoch nicht zu 100% die Schulbetriebskosten, insbesondere nicht die Kosten für zusätzliche Unterrichtsangebote. Daher ist von den Eltern ein einkommensabhängiger Eigenleistungsanteil zu erbringen. Die Finanzkraft der Eltern ist im Übrigen kein Kriterium für oder gegen die Aufnahme eines Kindes an unserer Schule.