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Sich bewegen heißt sich entwickeln

Sport

Gerade in Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche sich immer weniger bewegen, ist es besonders wichtig, die Freude an vielfältiger Bewegung zu unterstützen. Im Klassenzimmer wird das natürliche Bedürfnis der Kinder in der Rhythmisierung des Schultags aufgegriffen, in den unteren Klassen hilft uns das „Bewegte Klassenzimmer“ – hier beginnt der Unterricht in den ersten Klassen auch schon mal mit dem spielerischen Erobern eines selbstgebauten Parcours.

Fähigkeiten wie Mut, Ausdauer, gezielter Krafteinsatz, Koordination der Bewegung und Teamgeist können im Sportunterricht erworben werden. Im Sommer freuen sich alle auf die jährlichen Leichtathletikwettkämpfe. In drei Klassenstufen wird für ein Schulhalbjahr auch Schwimmen angeboten.

In den Ballsportarten werden über verschiedene motorische Fähigkeiten hinaus auch soziales Miteinander und ein achtsamer Umgang mit dem eigenen Körper und seinen Grenzen und Möglichkeiten erlernt. 

Sich bewegen heißt sich entwickeln

Eurythmie

Ein wichtiges Fach an Waldorfschulen ist die Eurythmie, die dem oft erlebbaren Defizit an Körperkoordination und Gemeinschaftsbewusstsein perfekt entgegensteuert. Sie wird von der 1. bis zur 12. Klasse unterrichtet.

Hier üben die Schüler, die Elemente der Sprache und der Musik in ihrer Vielschichtigkeit durch Gebärden und geführte Bewegungen im Raum darzustellen. Beim nachahmenden Tun in der Unterstufe und dann in eigenständigen künstlerischen Darbietungen in der Oberstufe wird der eigene Körper zu einem Instrument differenzierten Ausdrucks.

Dabei fördert der Eurythmie-Unterricht das ästhetische Urteil und schult auf vielfältige Weise soziale und kommunikative Fähigkeiten.