Rhythmus und Kreativität
Die Unterstufe














Klassenlehrerzeit Epochenunterricht Raumgestaltung
Rhythmus und Kreativität
Die Unterstufe
Die Unterstufe umfasst bei uns sechs Jahrgänge. Die Klassenlehrer:innen unterrichten wesentliche Kernfächer in der eigenen Klasse selbst. Fachkolleg:innen treten ihnen in den Fremdsprachen, in Sport, Musik, Eurythmie, Handwerk, Handarbeit, Werken, Gartenbau und Religion zur Seite.
Verlässliche Beziehungen als Grundlage für Lernen
Sechs Jahre Klassenlehrerzeit
Gerade in den ersten Schuljahren ist eine vertraute Bezugsperson für Kinder besonders wichtig – eine Lehrkraft, die sie kennt, versteht und der sie vertrauen. Pädagog:innen sollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern Kindern auch Sicherheit und Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt geben.
Die Bildungsforschung zeigt: Die Beziehung zwischen Schüler:in und Lehrkraft ist eine der wichtigsten emotionalen Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen.
In der Waldorfpädagogik begleiten Lehrkräfte ihre Schüler:innen deshalb über mehrere Jahre hinweg. Diese langfristige Beziehung ermöglicht es, die individuelle Entwicklung jedes Kindes genau wahrzunehmen – und darauf aufbauend gezielt, empathisch und ganzheitlich zu fördern.
Auf spezielle Ernährungsbedürfnisse kann im Rahmen der Möglichkeiten Rücksicht genommen werden.
Den aktuellen Speiseplan finden Sie auf der i-NET-Menue-Seite.
Ab Klasse 7 steht unseren Schüler:innen zusätzlich ein Kiosk-Pausenverkauf mit warmen Getränken, belegten Broten, Schokobrötchen, Obst und kleinen Snacks zur Verfügung.
Epochenunterricht
Ein besonderes Merkmal der Waldorfpädagogik ist der Epochenunterricht. Hierbei wird für einen Zeitraum („Epoche“) von drei bis vier Wochen morgens in einer Doppelstunde ausschließlich ein Fach unterrichtet.
Der Vorteil des Epochenunterrichts liegt darin, dass die Schüler einen intensiven Lernprozess durchlaufen, da sie sich kontinuierlich mit einem Thema auseinandersetzen.
Dadurch verbinden sie sich intellektuell, gefühlsmäßig und praktisch intensiver mit dem Unterrichtsstoff. Dieser wird von den Schülern in einem selbst gestalteten „Epochenheft“ festgehalten, das in jeweils eigener Gestaltung den Lernprozess dokumentiert.
Der dritte Pädagoge
Raumgestaltung
Neben den Menschen, mit denen Kinder lernen und leben – Erwachsenen wie auch anderen Kindern – spielt auch die Umgebung eine zentrale Rolle im Bildungsprozess. An unserer Schule verstehen wir den Raum als „dritten Erzieher“. Deshalb legen wir großen Wert auf eine liebevolle, sinnvolle und ästhetische Gestaltung unserer Klassenräume und Außenanlagen. Die Gestaltung des Schulgeländes sowie die Pflege von Räumen und Möbeln sind Teil der Waldorftradition – und Ausdruck unserer Haltung gegenüber dem Kind und seiner Lernumgebung.
So entsteht ein Umfeld, das nicht nur Lernen, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung auf vielfältige Weise unterstützt. Kommunikation, Kreativität, Bewegung und ein feines Gespür für Form und Farbe werden gefördert – ganz im Sinne einer ganzheitlichen Bildung.
Ein besonderes Merkmal der Waldorfpädagogik sind auch die kunstvoll gestalteten Tafelbilder, mit denen Lehrer:innen die Unterrichtsinhalte aus Natur, Kultur und Geschichte lebendig und bildhaft vermitteln. Diese Tafelbilder sind Ausdruck der Verbindung von Inhalt und Form – und Teil unserer gelebten Pädagogik.