Ein wichtiges Fach an Waldorfschulen ist die Eurythmie, die dem oft erlebbaren Defizit an Körperkoordination und Gemeinschaftsbewusstsein perfekt entgegensteuert. Sie wird von der 1. bis zur 12. Klasse unterrichtet.
Hier üben die Schüler, die Elemente der Sprache und der Musik in ihrer Vielschichtigkeit durch Gebärden und geführte Bewegungen im Raum darzustellen. Beim nachahmenden Tun in der Unterstufe und dann in eigenständigen künstlerischen Darbietungen in der Oberstufe wird der eigene Körper zu einem Instrument differenzierten Ausdrucks.
Dabei fördert der Eurythmie-Unterricht das ästhetische Urteil und schult auf vielfältige Weise soziale und kommunikative Fähigkeiten.