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Rudolf Steiner und die Waldorfpädagogik

Waldorfpädagogik – seit über 100 Jahren aktuell

Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart gegründet – inspiriert von Rudolf Steiner und auf Initiative des Unternehmers Emil Molt. Ziel war es, eine Schule für alle Kinder zu schaffen – unabhängig von sozialer Herkunft, Religion oder Begabung.


Im Zentrum der Waldorfpädagogik steht die ganzheitliche Entwicklung des Menschen: Kopf, Herz und Hand sollen gleichermaßen angesprochen werden. Die Schule bietet eine breite Allgemeinbildung über zwölf Schuljahre, ohne frühzeitige Selektion, und orientiert sich an der individuellen Entwicklung jedes Kindes.

Weltweit gibt es heute über 1.000 Waldorfschulen und zahlreiche weitere Einrichtungen, die nach den Grundsätzen der Anthroposophie arbeiten – in Bildung, Medizin, Landwirtschaft und sozialem Leben.
Waldorfschulen verstehen sich als Orte der Menschlichkeit, Freiheit und Mitverantwortung – damals wie heute.

FAQ

Häufig gestellte Fragen​

Nein. Jedes Kind bringt eigene Stärken mit. Die künstlerischen Fächer fördern Wahrnehmung, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen – unabhängig von „Begabung“.

In der Unter- und Mittelstufe verzichten wir bewusst auf Ziffernnoten. Stattdessen erhalten die Schüler:innen individuelle Rückmeldungen zu ihrer Entwicklung. Ein „Sitzenbleiben“ im klassischen Sinne gibt es nicht.

Unsere Schüler:innen können alle staatlich anerkannten Schulabschlüsse erwerben – je nach individuellem Bildungsweg und Leistungsentwicklung.

Als Schule in freier Trägerschaft erhalten wir zwar staatliche Zuschüsse, diese decken jedoch nicht zu 100% die Schulbetriebskosten, insbesondere nicht die Kosten für zusätzliche Unterrichtsangebote. Daher ist von den Eltern ein einkommensabhängiger Eigenleistungsanteil zu erbringen. Die Finanzkraft der Eltern ist im Übrigen kein Kriterium für oder gegen die Aufnahme eines Kindes an unserer Schule.